Der Verfall der altehrwürdigen Gemäuer zur Ruine ist nicht den
Zerstörungen zuzuschreiben, sondern wie bei fast allen anderen
Burgruinen den Steuermaßnahmen des Kaisers Joseph II., die vielen
Burgenbesitzer veranlassten, die Dächer abzutragen, um sich die
vorgeschriebenen Steuerleistungen zu ersparen. Dadurch wurde
innerhalb kürzester Zeit der Verfall der mächtigen Bauwerke zu
mysteriösen Ruinen bewirkt.
Die Marktgemeinde Neuhaus am Klausenbach ist derzeitiger Besitzer
der Ruinenreste. Auf der Aussichtswarte hat man einen sehr schönen
Blick in das Neuhauser Hügeland, zum Stadelberg, zu den Schlössern
Tabor und Kapfenstein und in die steirische Bergwelt.